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Helzel, Martina
Dächer AUS EDELSTAHL ROSTFREI
Museen und Galerien Museum in Henley-on-Thames, England Bauherr: River and Rowing Foundation, Henley-on-Thames Architekten: David Chipperfield Architects, London
Entsprechend seinen Exponaten – der Geschichte des Rudersports, der Themse und der Stadt Henley – nimmt die Architektur des Museums Bezug auf lokale, traditionelle Bauformen von Scheunen und Bootshäusern, abstrahiert diese und interpretiert sie neu. Der großflächige Einsatz der Materialien Beton, Holz, Glas und Edelstahl Rostfrei unterstützt die klaren, einfachen Gebäudeformen. Zwei, etwas versetzt angeordnete Baukörper sind durch einen langen Riegel verbunden. Der großzügig verglaste Bereich im Erdgeschoß dient öffentlichen Nutzungen, während in den geschlossenen, introvertierten Gebäudeteilen die Exponate untergebracht sind.
Die steilen, mit verzinntem Edelstahlblech gedeckten Dächer schließen bündig mit den Giebelseiten ab. Auch an den Traufen scheint die Dachfläche durch die verdeckten Regenrinnen direkt in die holzverschalte Fassade überzugehen.
Kulturzentrum in Salford, England Bauherr: The Lowry Trust, Salford Architekten: Michael Wilford and Partners, London
In exponierter Lage am Ende eines Piers in den sich schnell entwickelnden Salford-Quays entstand ein multifunktionales Zentrum für bildende und darstellende Kunst. Zwei Theater, Galerien, Bars, Cafes und ein Restaurant befinden sich in dem Gebäudekomplex, der selbst wie eine überdimensionale Skulptur aus Edelstahl und Glas erscheint.
Ebenso vielfältig wie die geometrischen Formen der Baukörper sind die verwendeten Edelstahl-Legierungen, Oberflächen und Verlegetechniken in den Fassaden und auf den Dächern. Mattgewalzter Edelstahl, Werkstoffnummer EN 1.4401, wurde bei den geneigten Stehfalzdächern eingesetzt, während für die flachen Bereiche selbsttragende Paneele der hochfesten Duplexsorte EN 1.4362 verwendet wurden.
Forschung und Bildung Mensa einer Schule in Oyonnax, Frankreich Bauherr: Commune d’Oyonnax Architekt: Philippe Rebourg, Oyonnax
In dem neuen Erweiterungsbau der Schule sind neben vier Speisesälen und der Küche auch eine schulmedizinische Dienststelle untergebracht. Ein großes Bogendach mit einem Radius von 21 m überspannt etwa zwei Drittel des knapp 19 m breiten Gebäudes. Es ist als Kaltdach mit einer Unterkonstruktion aus Leimbinder-Pfetten und -Sparren ausgeführt. Eine mit Sonnenschutzlamellen versehene Öffnung an der oberen Längsseite belichtet einen Teil des zentralen Flures.
Das weit auskragende Dach ist mit 0,5 mm dickem, matt gewalztem Edelstahlblech gedeckt. Die Regenrinnen, ebenfalls in Edelstahl Rostfrei ausgebildet, liegen verdeckt hinter den abgerundeten Traufen. Durch die Verkleidungen von Ortgang und Traufe sowie der Unterseite des Dachüberstandes mit Edelstahl-Blech bzw. -Lochblech wird die gesamte Dicke des Dachaufbaus wahrnehmbar.
Universum® Science Center in Bremen,Deutschland Bauherr: Stiftung Universum GmbH, Bremen Architekt: Thomas Klumpp, Bremen
Wie ein überdimensionaler Fisch erhebt sich der gewölbte Baukörper, in dem Forschungsarbeiten der Universität vorgestellt und der Öffentlichkeit in Ausstellungen vermittelt werden sollen, aus dem Wasserbecken. Als Eingangsbauwerk zum Universitätsgelände und Teil eines Gebäudekomplexes mit Konferenzeinrichtungen transportiert die markante, expressive Form des Gebäudes seine Sondernutzung nach außen. Die silbrig glänzende, schuppenartige Gebäudehülle aus Edelstahl Rostfrei verstärkt die Assoziation mit einem Fisch. 35.000 Edelstahlschindeln wurden auf einer Unterkonstruktion aus Leimholzbindern, Sandwichelementen und Dichtungsbahnen verlegt. Die 40 x 40 cm großen Rhomben sind an zwei Seiten leicht gekantet und vierfach verschraubt. Sturmhaken aus Edelstahl gewähren zusätzliche Sicherheit. Der „Fisch“ ist je nach Seite mit linken oder rechten Blechen gedeckt, da die fein gebürstete Oberfläche bei einfacher Drehung der Edelstahl-Rhomben andere Spiegelungen und somit andere Farbreflexe zur Folge gehabt hätte. Ab einer Dachneigung von 17° – für den Betrachter von unten nicht sichtbar – geht die Schindeldeckung in eine Edelstahl-Stehfalzdeckung über. Regenwasser wird über Auslässe in der unteren Lippe des Fischmauls dem See zugeführt, aus dem der Fisch aufsteigt.
Zentrum für Behinderte in Montbard, Frankreich Bauherr: Mutualité de la Cote d’Or, Dijon Architekt: François Brandon, Dijon
Das in einem Randbezirk der Stadt errichtete Zentrum ist in Form und Gestaltung den Bedürfnissen der behinderten Kinder angepaßt. Die Anlage umschließt halbkreisförmig den Empfangs- und Sekretariatsbereich, der in Form eines schräg gekappten Kegels, dessen „Schnittfläche“ als Oberlicht ausgebildet ist, den Mittelpunkt markiert. Großzügige Verglasungen nach außen und zu einem innenliegenden Gartenpatio belichten Flure und Funktionsräume.
Die sich teils nach außen, teils nach innen neigenden Pultdächer sowie die Attikazone und der Eingangskonus sind mit mattgrauem Edelstahlblech in Stehfalzdeckung eingedeckt bzw. verkleidet.
Bibliothek der Juristischen Fakultät der Universität in Cambridge, England Bauherr: University of Cambridge, Cambridge Architekt: Foster and Partners, London
Inmitten alter Bäume im Zentrum des Sidgwick Campus wurde das neue Bibliotheksgebäude der juristischen Fakultät errichtet. Das diagonal abgeschnittene Rechteck des Grundrisses reagiert auf die umgebende Natur und die Laufwege der Besucher. Um auch das große Bauvolumen der Nachbarbebauung anzupassen, wurden die großen Hörsäle unterhalb des Geländeniveaus angeordnet. Vier weitere Etagen mit Gemeinschafts- und Seminarräumen und der dreigeschossigen Bibliothek sind terrassenförmig abgestuft und werden von einer Stahlkonstruktion mit einer Spannweite von 35 m überwölbt. Die verglaste Nordfassade geht in einer ungebrochenen Kurve in das hochgedämmte, rollnahtgeschweißte Edelstahldach über.
Gymnasium in Mössingen, Deutschland Bauherr: Stadt Mössingen Architekten: Denzer + Jaschke, Fellbach
Die bestehende Schule aus den 70er Jahren wurde durch einen zweigeschossigen Neubau erweitert, in dem 23 Klassenräume, ein Musikraum und eine große Aula untergebracht sind. Der dreieckige Anbau bildet in Verbindung mit dem Altbau eine harmonische Anlage, betont aber gleichzeitig durch die Geometrie des Baukörpers seine Eigenständigkeit. Das an den Spitzen des Dreiecks weit auskragende Flachdach wird von Stahlfachwerkträgern und Stahlpfetten in Verbindung mit Holzpfetten getragen. Den oberen Abschluß des Warmdachaufbaus bildet eine rollnahtgeschweißte Edelstahldeckung.
Diese absolut wasserdichte Schicht ist die ideale Grundlage für die extensive Dachbegrünung, die bei stärkerem Regen einen großen Teil des Wassers zurückhält. Durch die Begrünung des Edelstahldaches konnte die mechanische Sicherung des Daches gegen Windsog durch spezielle Halter oder zusätzliche Auflast entfallen. Zusätzlich wird eventuellen Trommelgeräuschen bei Regen oder zu starker Aufheizung der Klassenzimmer im Sommer vorgebeugt.
Kirchen Kirche in Holzkirchen, Deutschland Bauherr: Evang.-Luth. Kirchengemeinde, Holzkirchen Architekten: Lichtblau + Bauer + Lichtblau, München
Ein zwölfeckiger Holzbau bildet den neuen Mittelpunkt des Pfarrzentrums. Der freundliche, einladende Charakter dieser Kirche entsteht durch natürliche Belichtung, Transparenz und nicht zuletzt durch die Wahl der Materialien. In dem zentralen Kirchenraum und den um ihn herum angeordneten Nebenräumen herrschen Holz und Glas vor, auf dem Dach wurde verzinnter Edelstahl Rostfrei eingesetzt. Dieser ermöglicht eine geringe Höhe des Dachaufbaus und verleiht dem Baukörper zusammen mit den umlaufenden Fensterbändern unterhalb der verschieden geneigten Dächer zusätzlich den Eindruck von Leichtigkeit. Die Eindeckung erfolgte in parallel bzw. konisch zugeschnittenen Scharen aus 0,5 mm dickem Edelstahl in Doppelstehfalztechnik.
Kirche in Wien, Österreich Bauherr: Erzdiöse Wien Architekt: Heinz Tesar, Wien
Umgeben von Hochhäusern entstand am Osteingang des neuen Wiener Stadtviertels „Donaucity“ dieser Kirchenneubau. Der kompakte Quader nimmt durch seine Einkerbungen an den Gebäudeecken die Form eines Kreuzes an. Die Geometrie des Kreuzkubus wird durch die Flächigkeit der Bekleidung von Dach und Fassaden mit schwarzen, elektrolytisch gefärbten Edelstahlplatten zusätzlich betont.
Als Ansichtsfläche für die umgebende Bebauung ist das Dach als „fünfte Fassade“ ausgebildet. Die 4 mm dicken Platten haben eine Größe von 1338 x 660 mm und wurden mit beschichteten Abstandhaltern auf 100 mm starken Betonplatten montiert, die in einem Kiesbett verlegt sind. Das Regenwasser läuft durch die offenen Fugen der Platten in das Kiesbett und wird zentral abgeleitet.
Wohnbauten Wohnhaus in Reinach, Schweiz Bauherr: Thomas Nichele, Reinach Architekt: Markus Lussmann, Dornach
Das in seiner äußeren Erscheinungsform ungewöhnliche Wohnhaus liegt an einem steilen Hang in einem ehemaligen Rebberg. Es wurde auf der zum Teil noch bestehenden Bodenplatte eines von einem Erdrutsch verschütteten Hauses errichtet.
Das neue Gebäude ist in Holzskelettbauweise konstruiert und folgt in seiner Ausrichtung einer hohen, bergseitig stehenden Stützmauer. Ein Tonnendach überspannt den langgestreckten Baukörper, wobei die Firstlinie des Daches der Diagonale des Grundrisses folgt. Neben spannenden Innenräumen entstand so auch eine ungewöhnliche Dachform. Die etwa 150 m2 große Fläche ist mit matt gewalztem, 0,5 mm dickem Edelstahlblech in Stehfalztechnik eingedeckt.
Doppelhaus in Bildstein, Österreich Bauherr: Christian Lässer, Lustenau Architekten: fab-02 klas & lässer, Lustenau
Hoch über dem Ort gelegen und in beträchtlicher Hanglage erheben sich die beiden, leicht zueinander gedrehten Wohnhäuser. Getrennt und doch zusammengehörig, bestechen die beiden sachlichen, modernen Gebäude durch ihre klare Form und die kontrastierenden Materialien Holz, Glas und Edelstahl.
Die nach Südwesten orientierten Kuben aus Holz sind zum Tal hin großzügig verglast. Über ihnen schweben, an der Talseite leicht abgehoben, die Dächer. Sie bilden mit der Rückwand eine Einheit und scheinen die Häuser wie ein Schutzschild gegen den Hang hin abzuschirmen. Nur wenige kleine Fensteröffnungen durchbrechen die Rückwand, die, wie das Dach, mit mattem Edelstahlblech in Stehfalztechnik belegt ist.
Wohnhaus “Econologia” in Malmö, Schweden Bauherr: Midroc Construction AB, Helsingborg Architekten: SWECO FFNS Arkitekter, Helsingborg
Hohe Anforderungen wurden an den schwedischen Wettbewerbsbeitrag zum Europäischen Dorf im Norden von Malmö gestellt: mindestens 50 Jahre Lebensdauer von System und Material, minimaler Unterhalt in Kombination mit recyclebaren Materialien, Verzicht auf Kleber, Dichtmassen oder beschichtete Oberflächen und effektives Energie-Management.
Entstanden ist ein moderner, dreigeschossiger Bau in Leichtbauweise mit 180 m2 Wohnfläche, großzügigen Verglasungen, Terrassen und Balkonen.
Die beiden ausschlaggebenden Aspekte für die Wahl von Edelstahl Rostfrei als Dacheindeckung waren die Recyclebarkeit des Materials sowie die Wartungsfreiheit in aggressiver Umgebung.
Wohnanlage in Bad Reichenhall, Deutschland Bauherr: Bayerische Ärzteversorgung, München Planung/Dachsanierung: Rudolf Schmid GmbH, Großkarolinenfeld
Die Dächer der beiden Wohnblöcke aus den späten 60er Jahren sind im Rahmen einer umfassenden Sanierung mit Edelstahl Rostfrei neu eingedeckt worden.
Die 650 mm breiten Bahnen aus 0,5 mm dickem, walzblankem Edelstahlblech, Werkstoffnummer 1.4436, wurden mit einer zusätzlichen Vlies- und Dämmschicht auf dem alten Bitumendach verlegt. Somit entfallen die Entsorgungskosten für die alten Baustoffe. Die rollnahtgeschweißten Edelstahlbahnen garantieren Wasserdichtigkeit und Langlebigkeit. Kies und zusätzliche Auflaststeine schützen das neue Dach vor mechanischen Einwirkungen.
Sporteinrichtungen Radsport- und Schwimmhalle in Berlin, Deutschland Bauherr: OSB Sportstättenbau, Berlin Architekten: Dominique Perrault, Paris Reichert, Pranschke, Maluche, München Schmidt-Schicketanz & Partner, München
Die beiden Sporthallen, abgesenkt in einer urbanen Parkanlage mit 450 Apfelbäumen, wirken durch ihre Dächer mit Edelstahl-Metallgewebe wie zwei schimmernde Seen. 17 m tief in das Gelände eingebettet, ragen sie nur knapp einen Meter über das Geländeniveau. Sie sind von Treppen, Rampen und Erschließungsbereichen umgeben. Entsprechend ihrer Funktion ist die eine Halle als Rundbau, die andere als Rechteck konstruiert. Riesige Stahlfachwerke, deren Träger bis zu 4,50 m hoch sind, überspannen die stützenfreien Fläche. Das gesamte Dach sowie der Fassadenbereich, der der Höhe des Tragwerks entspricht, ist mit Edelstahlgewebe verkleidet. Höhenverstellbare Metallrahmengestelle bilden die Unterkonstruktion für die Edelstahlmatten. Eine zusätzliche Befestigung an der Dachkonstruktion ist wegen des relativ hohen Auflagegewichts der Bahnen nicht nötig. Das Dach ist auf dem stabilen Stangengewebe und in den Zwischenräumen begehbar.
Sportanlage und Schwimmbad in Ilanz, Schweiz Bauherr: Stadt Ilanz Architekt: Curschellas & Gasser, Ilanz
Bei der umfassenden Sanierung der aus dem Jahre 1968 stammenden Sport- und Schwimmbadanlage galt es, neben dem Neubau und der Modernisierung von Bauten und Becken, eine nach ökologischen Gesichtspunkten optimale Wärmeversorgung zu realisieren. Ermöglicht wurde dies durch eine thermische Solaranlage mit Kollektoren aus Edelstahl Rostfrei, die das Dach des Garderoben- und Technikgebäudes bilden. Dank einer speziellen, selektiven Beschichtung der Kollektorbleche und dem dadurch nicht notwendigen Abdeckglas wird ein Wirkungsgrad von bis über 80% erreicht. Die modular aufgebaute Absorberfläche von 453 m2 deckt 95% des gesamten Energiebedarfs an Warmwasser und Heizung und vereint somit die Qualität eines witterungsbeständigen, unterhaltsarmen Edelstahldaches mit denjenigen eines hochwertigen Sonnenkollektors.
Wassersportzentrum in Gérardmer, Frankreich Bauherr: Ville de Gérardmer Architekt: François Lausecker, Gérardmer
Wie ein gestrandetes Schiff schiebt sich der zweigeschossige, zentrale Gebäudeteil des Wassersportzentrums an das Ufer des Sees. Auf Straßeniveau liegen Büros und ein großer Gemeinschaftsraum, auf Seeebene befinden sich Umkleiden, Sanitär- und Lagerräume. In den eingeschossigen Seitenflügeln werden die Sportgeräte der Tauch-, Segel- und Kajakvereine untergebracht und gewartet.
Die reine Holzkonstruktion fügt sich harmonisch in das hügelige, zum See abfallende Gelände ein. Die gegenläufigen, leicht gewölbten Dächer sind höhenversetzt angeordnet. Sie geben dem Gebäude Spannung und integrieren es in die Umgebung. Um möglichst homogene Dachflächen zu erreichen, wurde Edelstahl Rostfrei mit matt gewalzter Oberfläche eingesetzt.
Veranstaltung und Gastronomie Multifunktionshalle in Mons, Belgien Bauherr: Dexia Banque, Brüssel Architekt: beg, Bureau d’études Greisch, Liège
22 Stahlbetonbögen mit einer Spannweite von 63 m und, in ihrem Scheitelpunkt, einer Höhe von 21 m bilden die Tragkonstruktion dieser Halle. Jeder Bogen setzt sich aus 5 vorgefertigten und vor Ort montierten Teilen zusammen. Die stützenfreie, 10.450 m2 große Fläche der Halle wird für Ausstellungen und Messen, kulturelle und sportliche Veranstaltungen genutzt. Mögliche Trennungen in drei Teilbereiche erlauben eine partielle Nutzung der Halle und ihrer Infrastrukturen.
Das Untergeschoß dient als Lager für das Staatsarchiv und stellt deshalb auch besonders hohe Anforderungen an die dauerhafte Wasserdichtigkeit des gesamten Bauwerks. Entsprechend fiel die Wahl für Dacheindeckung und Giebelverkleidung auf den Werkstoff Edelstahl Rostfrei. Ein weiterer, gestalterischer Aspekt war die leicht reflektierende, werkseitige Oberfläche.
Veranstaltungszentrum in St. Anton, Österreich Bauherren: Arlberger Bergbahnen AG, Gemeinde St. Anton am Arlberg Tourismusverband St. Anton am Arlberg Architekten: Dietrich / Untertrifaller, Bregenz
Das für die Skiweltmeisterschaft 2001 erbaute Medienzentrum wird heute als „Center für Wellness und Kommunikation“ genutzt. Eine 2000 m2 große, flexibel zu gestaltende Halle, ein großer Sport- und Wellnessbereich mit Schwimmbad und Saunen sowie ein Restaurant und Bars bieten einen idealen Ort für Veranstaltungen jeder Art.
Der 48.000 m3 große Baukörper ist zur Hälfte in den Hang eingeschoben. Während die verglaste, zweigeschossige Eingangsfassade zum Ort eine hohe Transparenz aufweist, erscheint das Bauwerk vom Berg her als gestalteter Teil der Landschaft. Lediglich die Tragkonstruktion des Hallendaches, fünf vorgespannte, mit mattem Edelstahl Rostfrei verkleidete Stahlbeton-Kastenträger, ragen neben drei kleineren Aufbauten aus der riesigen, begrünten Dachfläche auf.
Restaurant in London, England Bauherr: Belgo Group PLC., London Architekten: foreign office architects, London
Durch einen Eingang in einer nur drei Meter schmalen Fassade zwischen zwei Backsteinbauten gelangt man über einen fast 15 m langen Gang in das ungewöhnliche Restaurant, in dem an langen Holztischen belgische Biere und Spezialitäten serviert werden.
Der Speisesaal wird von vier in der Höhe abgestuften, konisch zulaufenden Tonnendächern überspannt. Dadurch entstehen an den Stößen größere Absätze mit Oberlichtern, die im Inneren eine spannende Raumwirkung erzeugen.
Die Tonnen werden aus Stahlbögen und Holzpfetten mit dazwischenliegender Wärmedämmung gebildet. Auf dieser Tragkonstruktion sind eine Unterspannbahn, eine Lage Sperrholzplatten mit Hartgummi-Abstandhaltern und ein Trennvlies aufgebracht. Ein Edelstahlblech, 0,4 mm dick und in Stehfalztechnik verlegt, bildet die Außenhaut.
Bundesautobahnrasthaus bei Leipheim, Deutschland Bauherr: TANK & RAST GmbH, München Architekten: Albrecht & Partner, München
Die besucherfreundliche Gestaltung der Freibereiche, das Zusammenspiel der höhenmäßig gestaffelten Baukörper von Raststätte und Motel sowie die großzügige und übersichtliche Gliederung im Innenbereich machen die Autobahnraststätte zu einem angenehmen Aufenthaltsort. Auch die Kombination verschiedener Materialien wie Holz, Metall und verputztem Mauerwerk trägt dazu bei.
Die Dächer des Motelbereichs, sowie Dachüberstände, Attiken und Vordächer sind mit verzinntem Edelstahlblech in Stehfalztechnik eingedeckt. Ausschlaggebend für die Wahl dieses Materials war dessen Widerstandsfähigkeit gegen die besonders im Winter stark nitratbelastete, feuchte Luft in direkter Autobahnnähe.
Verwaltung und Gewerbe Verwaltungszentrum in Fürstenfeldbruck, Deutschland Bauherr: Sparkasse Fürstenfeldbruck Architekten: Werkraum Architekten, Fürstenfeldbruck
Der Gebäudekomplex des neuen Verwaltungszentrums am Rande der Stadt setzt sich aus sechs viergeschossigen, kammartig angeordneten Baukörpern zusammen, die durch einen dreigeschossigen Erschließungsbau mit begrünten Flachdächern miteinander verbunden sind.
Die Kaltdächer der Bürobauten entsprechen der Gliederung der inneren Bürostruktur. Die beiden jeweils außenliegenden, geschlossenen Pultdachflächen über den Büroräumen neigen sich nach innen. Oberlichter und senkrechte, zu öffnende Glasfelder, die auch als Rauchabzug dienen, sind in den Dachflächen oberhalb der Kombizonen eingebaut. Verzinntes Edelstahlblech bildet den äußeren Abschluß der Dachstühle aus Holz und Stahl. Die Wärmedämmung aus Zellulose wurde in den Kaltdachraum eingeblasen.
Technische Anlagen Molkerei in Rosenheim, Deutschland Bauherr: Danone GmbH, Rosenheim Planung/Dachsanierung: Rudolf Schmid GmbH, Großkarolinenfeld
Bei der Dachsanierung dieser Produktionshalle für Milchprodukte entschied man sich aus guten Gründen für ein rollnahtgeschweißtes Edelstahldach: zum einen läßt sich die witterungsbeständige Dachfläche durch ihre absolute Wasserdichtigkeit problemlos überfluten und reinigen und wirkt somit der Verkeimungsgefahr entgegen, zum anderen strahlt die reflektierende, walzblanke Oberfläche Außenwärme zurück und vermindert dadurch den Energieverbrauch von gekühlten Gebäuden.
Die gesamte, zu sanierende Dachfläche hatte eine Größe von 2000 m2 und wurde mit 0,4 mm dickem Edelstahlblech, Werkstoffnummer 1.4436, eingedeckt.
Spedition in Liège, Belgien Bauherr: Galliker Transport AG, Altishofen/Schweiz Architekten: Atelier d’Architecture Gauthoye-Berhaut, Embourg
Das Ensemble aus drei verschieden großen Gebäuden zeichnet sich durch die Verwendung einheitlicher Formen und Materialien aus: streng geometrische Baukörper mit leicht geneigten Satteldächern und Oberlichtbändern, Fassaden aus rötlichem Sichtbeton mit großzügigen Verglasungen und einer Dachdeckung aus Edelstahl Rostfrei. Die Dächer der beiden großen Hallen, einer Wartungshalle für LKW und einer Lagerhalle, haben eine Unterkonstruktion aus Betonhohlplatten bzw. lackiertem Trapezblech auf IPE 500-Stahlprofilen mit 50 mm Dämmung. Die Eindeckung der Dächer und die Verkleidung der Giebel besteht aus 0,7 mm dickem Edelstahl-Profilblech, Werkstoffnummer 1.4301.
Werkhalle in Türkenfeld, Deutschland Bauherr: EMW Rohrformtechnik, Türkenfeld Architekten: werkstatt für architektur und gestaltung, Wolfratshausen
Der mittelständische, ortsansässige Metallverarbeitungsbetrieb, der in der Ortsmitte keine Erweiterungsmöglichkeit mehr hatte, nutzte die Ausweisung eines kleinen Gewerbegebietes am Rande des Ortes für einen Neubau, der sich aus drei Baukörpern zusammensetzt: einer Lagerhalle, einer Werkhalle und einem Büro- und Wohngebäude.
Die 1200 m2 große Werkhalle verbindet die massiven Baukörper der Lagerhalle und des dreigeschossigen Bürogebäudes. Sie ist mit einem Holz-Falt-Tragwerk überdacht und mit verzinntem, 0,5 mm dickem Edelstahlblech eingedeckt. Der durch diese Faltkonstruktion stützenfreie Produktionsbereich wird über die verglasten Giebelflächen und Oberlichter des Faltdaches natürlich belichtet. Das mit Edelstahlblech gedeckte Pultdach an der Südseite sowie die hellen Dachuntersichten erhöhen zusätzlich als Reflexionsflächen den Lichteinfall.
Wasserreservoir in Kortrijk-Bellegem, Belgien Bauherr: VMW, Brüssel Architekt: Ortwin Deroo, Brüssel
Die beiden, je 10.000 m3 umfassenden Wasserspeicher fügen sich mit ihren Kuppeldächern in die hügelige Landschaft. Jeder Behälter hat einen Durchmesser von 50 m. Die freitragenden Dächer aus nur 8 bis 12 cm Stahlbeton ruhen auf vorgespannten Stahlbetonbalken, die wiederum auf Stützen entlang der Außenwände aufgelagert sind.
Der Dachaufbau besteht aus 6 cm Foamglas als Wärmedämmung, das ebenso wie die Krallenplatten zur Befestigung der Schiebehafte mit Heißbitumen verklebt wurde. Die Dachhaut aus Edelstahl Rostfrei, 0,4 mm, Werkstoff EN 1.4404, ist kontinuierlich rollnahtgeschweißt. Neben besserer Beständigkeit gegen Windlasten zeichnet sich dieser Aufbau auch durch das geringe Gewicht aus.
PDF: Dächer aus Edelstahl Rostfrei
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